Silver Dream Kennel´s Labradors


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Farbvererbung:

Ein kleinen Eindruck der "Farbgenetik" beim Labrador, 

wir haben es versucht so einfach wie möglich und für Jedermann verständlich, mit unseren eigenen Worten auszudrücken.

Gelb
Schwarz
Braun
Silber
Charcoal
Champagner
Foxred
Weiss

Den Labrador gibt es mitlerweile nicht nur in gelb, schwarz und braun,

sondern auch in den wunderschönen Farben silber, charcoal, foxred und auch in weiss und sogar in champanger! 


Allgemeine Farbvererbung beim Hund:

Eigendlich ist es gar nicht so schwer.

Wir werden natürlich immer wieder gefragt, wie silber, charcoal usw.......

Im Groben und Ganzen kann man ganz einfach sagen,

alles was aussieht wie:

weiss, gelb bis foxred ist genetisch gelb, champagner ebenfalls,

alles was von der Farbe charcoal bis lackschwarz ist, ist genetisch schwarz

und alles was silber bis dunkel braun ist, ist genetisch braun.

Dieses ist die einfachste Variante ..................

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Beim Hund hat man wohl rausgefunden,

das insgesamt 12 verschiedene Gene alleine nur für die Farben verantwortlich sind.

Diese Farben hat man mit großen Buchstaben versehen.

Sicherlich kann sich Jeder sehr gut vorstellen, daß ein einfarbiger schwarzer Hund ein anderes Farbgen hat,

bzw. einen anderen Buchstaben trägt,

als ein silberner Hund oder z. Bsp. ein gestromter oder gefleckter Hund.

Daher kann man sich denken,

daß die Farbgene nicht nur Auswirkungen auf Abzeichen oder Zeichnung des Hundes haben,

sondern auch auf die Fellfarbe oder evtl. Masken .

Z. Bsp. Dalmationer, Dogge, Labrador, Rottweiler, Black and Tan Abzeichen und viele , viele Andere..............

Bild folgt!


Die Farbvererbung speziell beim Labrador:

Wer schon einmal bei seinem Labrador einen Farbtest gemacht hat,

der wird sich nun sicherlich wundern, da dort immer nur von nun groß "B" oder klein "b" oder aber von groß "E" oder auch von klein "e"  die Rede ist.....

Tatsächlich sind diese Buchstaben in erster Linie für die Farben beim Labrador verantwortlich,

zumindestens für die Schwarzen, Braunen und die Gelben.........

Aber auch alle anderen Farbgene sind beim Labrador,

ich drücke es mal mit unseren Worten aus"unterschwellig" einfach vorhanden!!!

Z. Bsp.:

ist das Farbgen"dd" aktiv, fallen die silbernen oder auch charcoal oder champagner aussehenden Labbis.......

 


Soweit uns zu dem "B" - Gen bekannt ist, können wir folgendes sagen:

Man unterscheidet das B - Gen in groß "B " und klein "b" um es mal einfacher auszudrücken.

Man kann sich auch gut vorstellen, daß

das große "B" immer dominat vererbt wird und

das kleine "b" immer rezessiv vererbt wird. Die Großen haben das Sagen von den Kleinen.....einfach zu merken!

Auch läßt das große"B" schwarze Farbe zu, wiederrum das kleine"b" gar nicht.

"B"
"b"

dominat

läßt schwarze Farbe zu

rezessiv

läßt keine schwarze Farbe zu

 

Da jeder Labrador ein, wir nennen es mal "Farbgenpaar" in sich hat,

und jede Hündin und jeder Rüde nur einen, ich nenne es mal "Strang"  davon an seine Welpen weitergibt,

könnten bei Hunden , die den Buchstaben groß"B" oder auch klein"b" tragen folgende Möglichkeiten entstehen:

Mutterhündin

 

 

 

 

+

Vaterrüde

 

 

 

 

 

= Welpe ... so könnte der Welpe aussehen!

BB

 

 

 

Bb

 

 

 

bb

 

 

 

Jeder Labrador hat zweimal den Buchstaben "B" egal in welcher Konsterlation in seinen Farbgenen.

"BB" und auch "Bb" können schwarzes Pigment bilden,

"bb" kann diese überhaupt nicht!


Soweit uns zu dem "E" - Gen bekannt ist, können wir folgendes sagen:

Auch hier gibt es wieder groß "E" und klein "e".

Genauso ist das große "E" wieder dominant und das kleine"e" rezessiv.

Das Gen "E" ist allerdings nicht für eine bestimmte Farbe zuständig.

Es verteilt aber die dunkle Farbe auf dem Körper des Hundes und kann die schwarzen und braunen Pigmente bilden, jedoch nur, wenn der Labrador das Gen groß "B" trägt, welches dieses wiederrum zuläßt!

Klein "e" wiederrum unterbindet das dunkle Pigment.

 

Sollte ein Labrador 2 kleine "ee" haben, kann es nie ein schwarzer oder brauner Hund sein, dieses ist durch die Verdopplung von den zwei kleinen"ee"  gar nicht möglich!

Jeder Labrador hat auch zweimal den Buchstaben"E", egal in welcher Konsterlation in seinen Farbgenen.

"EE", "Ee" oder "ee" sind daher möglich.


Wir wissen jetzt, das ein Labrador jeweils zweimal den Buchstaben "B" und auch "E" in verschiedenen Möglichkeiten in seine Farbgenpaar haben muss.

So kann man es ja auch auf dem Ergebnisbogen vom Farbtest nachlesen.

 

Daraus ergeben sich diese Möglichkeiten, die wir hier versucht haben ganz einfach mit unseren Worten zu erklären:

BB EE

schwarzer Hund,

durch die zwei großen "BB" , kann der Hund auch definitiv nur schwarz weitervererben!

BB Ee

schwarzer Hund,

durch zwei große "BB", trägt aber das kleine "e" dadurch trägt dieser Hund also gelb!

Bb EE

schwarzer Hund,

durch das eine große "B", aber durch das kleine"b" trägt der Hund also braun !

Bb Ee

schwarzer Hund,

durch das große "B", trägt aber das kleine "b" und das kleine "e" also trägt der Hund braun und gelb!

bb EE

brauner Hund,

durch die zwei kleinen "bb" , und durch die zwei große "EE" kann der Hund kein gelb tragen,

da für gelb das kleine "e" fehlt!

bb Ee

brauner Hund ,

durch die zwei kleinen "bb", und durch das kleine "e" trägt dieser Hund gelb!

 

BB ee

gelber Hund,

durch die zwei kleinen "ee", aber durch zwei große "BB" hat dieser Hund ein schwarzes Pigment ,

da er kein kleines "b" hat, kann der Hund auch kein braun tragen!

Bb ee

gelber Hund,

durch die zwei kleinen "ee", aber durch klein "b" trägt dieser Hund braun und durch groß "B" hat er auch schwarzes Pigment !

bb ee

gelber Hund,

durch die zwei kleinen "ee", aber durch die zwei kleinen "bb" hat dieser Hund kein schwarzes Pigment!!!

 

Verpaaren Sie jetzt zwei Hunde die auf Farbe getestet sind, wissen Sie genau was Sie tragen,

dann wissen Sie auch welche Farben Ihre Welpen haben werden...........

eigendlich ganz einfach, oder.....


Soweit uns zu dem "D" - Gen bekannt ist, können wir folgendes sagen:

Auch hier gibt es wieder das große "D" und das kleine "d".

Genauso wie beim B oder E ist das große "D" wieder dominant und das kleine"d" rezessiv.

Das D-Gen hat Auswirkungen auf die Farbdichte und bestimmt so die, wir nennen es mal "Pigmentierung" innerhalb einer Zelle.

Um es einfacher auszudrücken, es ist für die verdünnte bzw. unverdünnte Fellfarbe verantwortlich.

Jeder Labrador trägt"unterschwellig" groß "DD".

Tauchen aber zwei kleine "dd" auf,

ist der Labrador immer silber oder charcoal oder champagner.

Auch hier gibt es wieder verschiedene Konsterlationen:

DD

schwarzer, brauner oder gelber Hund,

niemals kann silber, charcoal oder champagner aus so einer Verpaarung auftreten, da"DD" die unverdünnte Fellfärbung bestimmt und kein kleines "dd" daraus entstehen kann!

Dd

schwarzer,brauner oder gelber Hund,

dieser Hund sieht nicht silber, charcoal oder champagner aus, da er ein großes "D" hat,

welches keine Fellverdünnung in der Zelle zuläßt,

er ist aber durch das kleine"d" Träger und kann mit einem zweiten Hund, der das kleine"d" trägt oder einem Hund, der selber silber "dd" oder charcoal "dd" oder Champagner "dd" st,

silber, charcoal und champagner farbende Welpen hervorbringen.

dd

silber oder charcoal oder champagner Hund,

nur bei der Verdoppelung"dd"  sieht der Hund silber, charcoal oder champagner aus.

Dieses ist mit 100 % Sicherheit nur möglich, wenn beide Eltern ein kleines "d" weitergeben!!!

Sonst ist es nicht möglich, diese Farbverdünnung zu bekommen, da eine Verklumpung der Pigmente nur bei der Verdopplung "dd"möglich ist und ansonsten keine Verdünnung der Farben genetisch möglich ist!!!

 


So sehen silberne Labbis von der Farbgenetik her aus:

bb EE dd

silberner Hund,

genetisch braun durch klein "bb" , trägt aber kein gelb, da er kein kleines"e" hat!

bb Ee dd

silberner Hund,

genetisch braun durch klein"dd", trägt aber gelb, da er ein kleines "e" hat!

Silberne Labradore sind also genetisch immer "braune" Labradore,

da Sie das doppel"bb" haben, und das doppel"dd", welches für die verdünnte Fellfärbung zuständig ist!

Man kann auch sagen,

es sind eigendlich"nur" braune Hunde,

die, wenn Sie kein gelb tragen dunkle Pigmente haben, wenn Sie gelb tragen keine dunklen Pigmente haben.....


So sehen charcoal Labbis von der Farbgenetik aus:

BB EE dd

charcoal Hund,

genetisch schwarz durch groß "B", trägt kein gelb, da er kein kleines "e" hat.

BB Ee dd

charcoal Hund,

genetisch schwarz durch groß "B", trägt aber gelb, da er kleines "e" hat.

Bb EE dd

charcoal Hund,

genetisch schwarz durch groß "B", trägt braun durch klein"b", aber kein gelb .

Bb Ee dd

charcoal Hund,

genetisch schwarz durch groß "B", trägt braun "b" und gelb"e".

Charcoal Labradore sind genetisch immer "schwarze" Labradore ,

da Sie immer ein großes "B" haben und das doppel "dd", welches auch hier für die verdünnte Fellfärbung zuständing ist!

So sehen champagner Labbis von der Farbgenetik aus:

BB ee dd

champanger Hund,

durch die zwei kleinen "ee" und "dd", mit dunklem Pigment durch "BB" .

Bb ee dd

champagner Hund,

durch die zwei kleinen "ee" und "dd", durch , "b" trägt er braun, 

durch "B" hat er dunkles Pigment.

bb ee dd

champagner Hund,

durch die zwei kleinen "ee" und "dd", durch die zwei "bb" hat er kein dunkles Pigment.

Champagner farbende Hunde sind  immer "gelbe" Hunde!


So sehen silberträger Labbis von der Farbgenetik her aus:

BB EE Dd

schwarzer Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

BB Ee Dd

schwarzer Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

Bb EE Dd

schwarzer Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

Bb Ee Dd

schwarzer Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

bb EE Dd

brauner Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

bb Ee Dd

brauner Hund,

trägt aber nicht sichbar das kleine"d"

BB ee Dd

gelber Hund,

trägt aber nicht sichbar das kleine "d"

Bb ee Dd

gelber Hund,

trägt aber nicht sichtbar das kleine "d"

bb ee Dd

gelber Hund,

trägt aber nicht sichbar das kleine "d"

Wer sich nicht sicher ist,

ob sein Rüde oder seine Hündin evtl. ein kleines"d" trägt,

der sollte vorher immer lieber einen Farbtes machen lassen,

um evtl. "Überraschungen" oder "nicht Überraschungen" zu vermeiden!

Ein Test bringt hier schnell Klarheit und ist der sicherste Weg!

Leider denken immer wieder Züchter,

das wenn man einen einfarbigen Labrador mit einem silbernen Labrador verpaart,

das man dann silberne, charcoal oder champagner farbende Welpen bekommt,

dem ist definitiv nicht so, welches auch etliche Kliniken und verschiedene Labors bestätigen!

Dieses geht nur ,

wenn der einfarbige Labrador ein Träger ist, das heißt ein kleines"d" unterschwellig trägt !

Ein Test bringt es an das Tageslicht, diese Trägerhunde haben nur ein kleines "d".

Sie können dabei sogar in Ihrer eigenen Farbe ein wenig heller erscheinen,

mehr aber definitiv nicht!!!


Wir haben jahrelang Nachforschungen betrieben,

auch mit verschiedenen Tierärzten und Züchter sowie Kontakte aus dem Ausland,

dadurch sind die Inhalte unsere Texte entstanden.

Aus persönlichen Gründen haben wir vor etlichen Jahren angefangen uns intensiv mit Genetik zu befassen und auseinander zu setzen.

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daß keine Vervielfältigung und/oder Veröffentlichung jeglicher Art oder in jeglicher Weise ohne unsere Einverständnis gestattet sind !! 

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Falls Sie irgend welche Fragen zur Farbgenetik haben sollten,

wir helfen Ihnen gerne nach unserem besten Wissen weiter und können Ihnen auch gerne verschieden Labors für die verschiedenen Farbuntersuchung nennen.

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